Da simmr dabei...
...dat is prima! No Ma´am-Ausflug nach Köln 2003
"Viva Colonia! Colonia Fantastica! Mir losset de Dom in Kölle! Unser Hätz schlägt für de FC Kölle!..." So hieß es auch in diesem Jahr wieder für den Stammtisch No Ma´am. Nicht wirklich sehr gut durchgeplant war am Freitag, den 29.08.2003 morgens um 09.15 Uhr Abfahrt in Uhingen. Gut, wobei man sagen muss, dass wir zwei Autos mitsamt Fahrern hatten und ne Bude zum übernachten (Danke Muuunz!). Bala, der schon bald nur noch mit Wichniarek angeredet wurde (weil keiner von uns den Nachnamen von Bala´s Freundin richtig aussprechen konnte, naja, fast keiner) und Xabi kauften jeweils einen Kasten "Maison Rouge" für die jeweiligen Fahrzeuge. Bala holte, natürlich mit zehnminütiger Verspätung Xabi ab, dafür präsentierte er äusserst stolz seinen nun vierten Fussball, welchen er gerade an der Tanke erpunktet hatte. Anschließend wurde Wende am Süssener Bahnhof mit einem großen Hallo abgeholt. Dann beschimpfte Bala nochmals Wende als schlechtesten Schiedsrichter überhaupt (ne Woche zuvor war der DRK Geislingen gegen DRK Göppingen-Kick, in dem Wende als Schiri agierte, und laut Bala, ziemlich versagte). Salach war dann die nächste Station, wo wir Sascha aufgabelten. Nun konnte es in Richtung Uhingen gehen, wo wir Tobsi abholten und ne kurze Wohnungsbe-sichtigung abhielten und die Gepäckstücke auf den zweiten Golf verteilten. Es liess sich dann (noch nicht ganz) erahnen, was Wende an diesem Tag noch fabrizieren würde, als er sich zwei Kolben aus dem Kofferraum für die Fahrt von Uhingen nach Stuttgart holte. Dort holten wir nicht nur Neubus ab, sondern durften bei ihm in der Bude auch gleich nochmals, oder je nachdem erstmals, frühstücken und Neibes Mitbewohnerin auf die Hupen starren. Dankt eurem Neibe, Kinder, denn das Frühstück war wichtig (wie sich noch herausstellen sollte). Nun konnte es also in Richtung Köln losgehen. Mit der Besetzung: blauer Golf=Bala, Wende, Neibe und silberner Golf=Tobsi, Sascha, Xabi fuhren wir gegen 10.30 Uhr in Stuttgart los. Nun stiegen auch Sascha, Neibe und Xabi mit den Bieren ein. Erster Höhepunkt der Fahrt war die erste Pinkelpause, wobei ich mich überhaupt nicht erinnern kann, wann und wo das war. Weitere wirklich zum Teil sensationelle Höhepunkte auf der Fahrt nach Köln folgten: Zunächst einmal überholten wir den VfB-Bus, der zwar leer war, der aber trotzdem in uns Jubelstimmung aufkommen liess. Als dieser dann auch noch auf derselben Rastätte hielt wie wir, war die Freude übergroß und wir machten wuchtig viele Fotos von uns mit dem Bus. Einfach geil. Das nächste Ereignis war dann, dass wir bei der "Vorbeifahrt" in Montabaur unseren Muggl Munz auf der Autobahn trafen und überholten und nur ein Auto dieselbe Ausfahrt schaffte wie Muuunz, da dem anderen nicht Bescheid gegeben wurde (Danke Neibe!). Egal, der silberne Golf wartete geduldig auf dem nächsten Rastplatz auf den blauen Golf, der dann immerhin Fressalien in Form von McDonalds-Tüten mitanschleppte. Kurz vor Köln setzte dann Neibe erneut ein Zeichen, in dem er während des sehr stockenden Verkehrs auf die Autobahn (besser gesagt auf den Grünstreifen) schiffte. Da wussten alle, dass der Kasten Bier alle war. Tatsächlich schafften es Wende und Neibe einen kompletten Kasten Bier von Stuttgart bis nach Köln zu saufen (und das in 5 Stunden). Ergebnis: 13:11 für Wende, aber nur weil er zwischen Uhingen und Stuttgart einen Vorsprung heraussoff. Respekt! Nachdem wir dann unsere Bude (die gleiche wie im letzten Jahr) bezogen hatten (und jeder sich noch das ein oder andere Bier gönnte), gingen wir in den Aldi um die Ecke und kauften Frühstück und anschließend noch nen Kasten Kölsch. Der Aldi-Klassiker schlechthin war, als ein kleines Kind gegen eine Glastür rannte, es einen riesigen Schlag gab und das Kind ziemlich dumm aus der Wäsche guckte. Bala und Xabi fanden es köstlich und lachten sich einen ab. Bala und Neibe gingen dann vor der Fahrt in die KölnArena noch schnell mal aufs Damenklo, bevor wir uns dann unmittelbar vor einer gigantischen Halle befanden. Es folgte dann also das Basketball-Länderspiel Deutschland gegen Bosnien-Herzegowina, was genau so interessant war, wie wenn im Frauenfussball der FV Faurndau gegen den VfR Süssen kickt (GÄHN!). Leider spielte Deutschland ohne Dirk Nowitzki, obwohl die meisten Zuschauer (unter anderem auch wir) eigentlich nur wegen ihm gekommen waren. Wie gesagt, das Spiel war superlangweilig und endete 76:66 für Deutschland (na wenigstens etwas). Einzigste Höhepunkte waren die Arena an sich (einfach Weltklasse), das Wende zerfallen ist und das Sascha seine Sitznachbarin mit Fragen zum Basketball gelöchert und somit etwas belästigt hat. So, was nun, mit dem angebrochenen Abend? Zunächst versuchten wir unser Glück auf dem Neumarkt, wo an diesem Wochenende die 5.Kölner Bierbörse statt fand. Allerdings war die schon geschlossen, auch wenn es Neibe nicht wahrhaben wollte. Aus Frust ass Neibe dann sofort einen Döner, der Rest bevorzugte dann doch mal wieder Fast Food in Form von Burgern (Burger King). Letztendlich landeten wir in einer Brauerei-Kneipe auf dem Heumarkt. Dort vernichteten wir dann doch noch schlappe 40 Kölsch und wurden Zeugen von Wende´s Comeback und erneutem Absturz. Die Lichter in der Bude erloschen dann um ca. 02.30 Uhr durch die Hand Wende´s.
Das allgemeine Erwachen am Samstag Morgen war dann so zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr. Der erneute "Faßanstich" folgte durch Bala dann um ca. 12.30 Uhr. Langsam aber sicher machten wir uns dann auf den Weg zur nächsten Bushaltestelle, denn unser Bus Richtung Leverkusen ging um 14.24 Uhr. Nach kurzer Wartezeit an der Haltestelle kam dann auch pünktlich der Bus, der mit einem freundlich "Halloooooo, Mr. Bus" von uns begrüßt wurde. In Leverkusen angekommen, wusste keiner so genau, wo hier ein Stadion stehen solle. Nachdem Sascha dann irgendwelche Passanten danach fragte, machten wir uns auf gen BayArena zum DFB-Pokalspiel zwischen den Bayer 04 Leverkusen-Amateuren und unserem VfB. Auf dem Weg dorthin schafften wir es allerdings trotzdem noch irgendwelche Höhepunkte für die Ewigkeit zu "erzeugen". Bei jedem, an der "Ulrich-Haberland", vorbeifahrenden Radfahrer oder vorbeilaufenden Jogger klatschten wir Beifall und feuerten sie an. Den Leuten gefiel es und einer meinte sogar: "Dat sind wir jewohnt!" We called it a Klassiker!!! Am Stadion angekommen, kauften wir Karten und jeder freute sich jetzt schon auf den Burger IM Stadion. Allerdings mussten wir feststellen, dass wir in den Block der Leverkusener "Hools" geraten waren, welche dann aber freundlicherweise von den Ordnern nach ca. 15 Minuten-Spieldauer in einen anderen Block verfrachtet wurden. Der Jubel auf unserer Seite kannte keine Grenzen, als wir im Stadion dutzende Fotos mit uns und Burgern und Pommes machten. Einfach herrlich! Das Spiel an für sich, juckte von uns wirklich niemand (es endete 4:0 für den VfB). Legendär und in die No Ma´am-Geschichte eingehend, war allerdings das Gruppenbild von uns mit dem Bayer-Maskottchen "Brian-the-Lion". Einfach sensationell (siehe auch Homepage-Startseite). Zur Halbzeit, gegen 16.15 Uhr, traf dann auch Muuunz im Stadion ein, und verbrachte mit uns den Rest des Wochenendes. Ein weiteres Highlight in der Halbzeitpause war dann noch als Bala und Xabi aus voller Kehle dem sich warmmachenden Horst Heldt zuschrien und der sich mit einem kleinen "Winker" freundlichst bedankte. Göttlich! Wie gesagt machte der VfB dann nach der Pause alles klar. Wir sind schließlich dann von den Ordnern des Stadions verwiesen worden, weil ausser uns niemand mehr da war. Aber ein Gruppenbild, gemacht von den Ordnern, liessen wir uns trotzdem nicht nehmen. Schnell nochmal ein Burger (natürlich in den Katakomben des Stadions) eingeworfen und dann die Einen (Muuunz, Sascha, Neibe und Wende) mit dem Auto in die Genovevastrasse, und die Anderen (Bala, Tobsi und Xabi) mit dem Bus Richtung Innenstadt (also Köln). Als Bala kurz aus dem Bus heraus Muuunz anrief und fragte, wo sie sind, sagte dieser, auf dem Weg zum Bus. Tja, doch leider war dieser schon kurz vor dieser Haltestelle und die Drei vom Bus sassen darin. Einfach köstlich mitanzusehen war es dann, wie Neibe, Sascha, Wende und Muuunz wie die Bekloppten rannten, und noch versuchten auf den Bus zu kommen. Bala, Xabi und Tobsi stiegen dann aber doch aus und warteten auf den Rest. Der nächste Bus kam dann allerdings erst wieder eine Stunde später (na toll). Aber für uns kein Problem, wir sind ja flexibel; so nahmen wir einfach die U-bzw.S-Bahn. Dann endlich waren wir auf der Bierbörse und stürzten uns gleich ins Biergetümmel. Viele verschiedenste Biere aus aller Welt probierten wir (und wie bei der Bierprobe, die einen schmeckten, die anderen weniger). Hier nun die probierten Biere in der richtigen Reihenfolge: 1.Fosters (USA), 2.Giraf (Niederlande?), 3.Bier aus Böhmen (Pfui Teufel), 4.Frühkölsch (BRD), 5.Bananenbier (Afrika, wirklich lecker), 6.Efes (Türkei), 7.Peters (kein Plan woher), 8.Duckstein (???), 9.Faxe (davon gleich zwei Portionen für jeden), 10.Feldschlösschen! Ungefähr bei der Hälfte dieser Biere entdeckten wir ein sensationelles "Frog"-Spiel, bei dem man mit einem Hammer auf eine Art Katapult schlagen musste, damit ein Gummifrosch in eine sich drehende Seerose "springt". Es gab verschiedene Seerosen, die auch verschieden hoch waren. No Ma´am liess sich nicht lange bitten und spielte mit. Gleich mit seinem ersten Versuch gewann Xabi dann ein Stoff-"Frog". Nachdem der Rest eher unglücklich aussah und nur noch Sascha einen Treffer landete, machten wir mit den Bieren weiter. Zwischenzeitlich musste dann Xabi zum scheissen in den Burger King und wir "ergaunerten" bzw. "erschwätzten" (eigentlich Sascha und Bala) uns ein "Faxe"-Handtuch und einen überdimensionalen "Faxe"-Bierdeckel (beides zu sehen im Headquarter) am "Faxe"-Schiff. Wende nahm sich dann schließlich den ganzen Abend Sascha´s Frog an, bis er ihn letztlich beim schiffen in die Pisse fallen liess (na bravo). A propos Frogs. Natürlich kamen wir nochmals an den Spielestand zurück (mit noch mehr Bier im Blut) und spielten erneut. Die Stimmung, die wir machten, war gigantisch und die umstehenden Leute klatschten eifrig mit und erfreuten sich an uns. Dabei konnten wir nochmals zwei Erfolge (wiederum Xabi, der dann zum Frog-King auserkoren wurde, und Tobsi) verbuchen. Der Jubel war nahezu grenzenlos. Bevor es dann heimwärts ging, machten wir erneut einen Zwischenstop beim Burger King. Unkontrolliertes Essen machte sich dort bei Bala, Muuunz, Xabi, Wende und Tobsi breit (Sascha und Neibe bevorzugten wieder mal einen Döner, wobei sie einen umsonst bekamen). Wende verzog sich dann mit Sascha´s Frog aufs Burger King-Klo, wo er beinahe einschlief (hätte Bala ihn nicht geweckt, wer weiß, vielleicht würde er heute noch dort sitzen:-) ). In der Genovevastrasse wurde dann schnell deutlich, dass Wende Sascha´s Frog auf dem BK-Klo verloren haben muss, denn der war weg! Naja, nachdem wir dann noch drittklassige Erotikfilme im Fernsehen anschauten und jeder einzelne nach und nach dabei einschlief, war auch der Samstag geschafft. Am Sonntag Morgen, nachdem alle wach waren, hieß es dann klar Schiff machen (wenigstens ein bisschen), zusammenpacken und "Ab in den Süden" (also ins gute alte Ba-Wü). Auf der Fahrt natürlich nochmal ein Halt beim McDonalds und dann war der No Ma´am-Ausflug 2003 auch schon wieder zu Ende. Aber man muss sagen, es war mit der Berlin-Reise 1997 und dem Hüttenwochenende in Frasdorf auch 97 der Beste Ausflug den No Ma´am bisher zu Stande gebracht hat. Ich denke, und spreche da für alle wenn ich sage, dass sich jeder oft und gerne an dieses Wochenende erinnert (spätestens immer dann, wenn man die Bilder sieht)! Es war einfach Weltklasse!!!
Hier nun noch einige Stichworte und Sätze, die diesen Ausflug geprägt haben:
- Da simmr dabei, dat is
prima...
- Wiedamm, der Nullmann, hat ne Glatze sicher bald (immer und überall gesungen)
- Sprich mit dem Frosch
- Follow the Frog
- Hallooooooo, Mr.Bus
- Hallooooooo, Mr.Bush
- Eine Runde Blaumacher auf meine Rechnung...die Getränke sind sowieso umsonst,
sie Idiot!
- It was a classical match, we call it a Klassiker
- Wende hat uns geblitzdingst
Nebenbei hat Muuunz noch den Originaltext von unserem Bumsbomber-Lied herausbekommen:
Hier unser Bumsbomber-Lied:
Und wenn der Bumsbomber kütt,
dann jeht et wieder los,
und wir haben richtig Durst,
die Stimmung, die ist groß,
Kölle Alaaf, Alaaf, Kölle Alaaf!
Und hier das Original:
Und wenn et Trömmelsche
jeht,
dann stünd mer all parat,
und mer ziehen durch die Stadt,
und jeder hütt jesaat:
Kölle Alaaf, Alaaf, Kölle Alaaf.
(frei übersetzt vom Faxe-Schiff)