Die Vorgeschichte No Ma'am & der VfB Wie alles begann 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005

 

Die Vorgeschichte – irgendwann Anfang der Neunziger Jahre...

 

... traf sich ein bunt durcheinandergewürfelter Haufen immer mal wieder zu einem “kleinen” Fußballspiel auf den Dorfsportplätzen in Süßen oder Donzdorf.

Das ist wohl die Urwurzel von dem was heute der stadtbekannte Stammtisch No Ma'am ist.

Aus diesen kleinen Fußballspielen “en dr Siedlung” oder “auf em TSV-Platz” wurden alsbald vor allem in der Winterzeit legendäre Schlammschlachten,(in denen nur einer den Platz immer sauber verließ, ihr wißt schon...) Schneegestöberkicks oder Spiele auf purem Eis in denen neben Ewalds lustigen Kopfbedeckungen, Neibes aufgrund der Kälte geschlossener Trainingsjacke (ja damals spielte er auch noch bei schlechtem Wetter mit), Fleischers Ausflug zum Ball holen in die eiskalte Fils natürlich auch Muggel (er wurde einst noch teilweise so genannt) Munzens Jubelarien auf dem Zaun zur Straße unvergessen bleiben.

Um mal ein wenig sentimental zu werden versuche ich mal einige der teilweise längst vergessenen Namen aufzuzählen, die damals zum mehr oder weniger harten Kern der verrückten Kicker zählten: Emir, Seitz, “Ewaldo”, Klement, Öle, Neibe’s Bruder & Komilitone, Joachim Schiek (1 Einsatz bei Platzregen), Wurster, Andi (inzwischen Herr), Ahmet & Ernur (unsere türkischen Freunde, es werden wohl auf ewig die einzigen bleiben) Jörg “Bode” Lintner, Schimi, Hartmut Vetter, Vrängk Fleischer, Paul Frey (US-Boy), Benny und so weiter.

Doch schon frühzeitig kristallisierte sich unter denen, die bei wirklich jedem Scheißwetter spielten eine gemeinsame Verlierermentalität heraus. Man entschloß ein gemeinsames T-Shirt (Heirate niemals – legendär, gell Herr Munz) zu entwerfen und bei Stammtischturnieren teilzunehmen. Beim ersten Turnier hatte man noch in roten T-Shirts bei einem Donzdorfer Hallenturnier (Winter 94) keine Chance, was sich jedoch in den neuen Leibchen in Eybach auch nicht änderte (Hallo Le Clochard!).

Na ja, jedenfalls folgten in oft wechselnder Besetzung etliche Turnierteilnahmen unter verschiedenen Namen (Freunde des Sports, Froschhoppers 2, No Ma'am, Everthing but goal, Everting but a gol, Everything but a goal) mit meistens gleich geringem Erfolg.

Auch neue wieder rote richtige Fußballtrikots änderten daran nicht viel. Den größten Erfolg verbuchte man unter dem Namen Froschhoppers 2 beim Kilians Cup in der Süßener Bizethalle am 21.4.1996. Erst im Endspiel unterlag man gegen den Kiga Kunzestraße (mit MdB Riegert) nach einer Abwehrschlacht (o.k. es  war Ball hin und herschieben) im Siebenmeterschießen “unglücklich” (einer der Schützen war Neibe). Markus “Jogi” Munz bewies bei diesem Turnier das seine Abwesenheit als Spieler und Anwesenheit als Trainer mehr Erfolg für die Mannschaft mit sich bringt. Doch nicht nur Turniere sondern auch Heiligabendkicks (Etzel, der Freistoßgott und Markus “Grätsche” Munz 1997), Freundschaftsspiele (gegen Garnix, TG Reichenbach, Rutschfest und die Schlater Dorfjugend, die jedoch unfairerweise neben Ewald Lienen auch noch einen Haufen Ausländer einsetzten, was wiederum zu Berührungsängsten unsererseits führte) oder aus Personalmangel abgesagte Kicks kennzeichnen die Bedeutung, die dieser Sport für die Gründung von No Ma'am rückblickend hatte.

Doch nicht nur das Fußballspielen sondern auch das Zusehen und Fan sein vereinigte einen Großteil dieser Truppe.