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1998    - No Ma'am ist tot, es lebe No Ma'am!

  

Auch 1998 sollte ein tolles Jahr für No Ma'am werden, auch wenn es zwischenzeitlich Abtrünnige (insbesondere unser 1. Vorsitzender, aber auch die Kehrers; Asche auf mein Haupt Anm. des Verfassers) gab und man Überlegungen anstrengte die Satzung zu reformieren und den Namen zu ändern. Doch am Ende dieses wiederum ereignisreichen Jahres ist No Ma'am wiedererstarkt und die Planungen für das nächste Jahr laufen schon auf Hochtouren. Doch nun zunächst einmal der Rückblick auf 1998.

Das Jahr begann, vorsichtig ausgedrückt, sensationell. Die Donzdorfer Fasnet zog (fast) alle in ihren Bann und sollte die einstige Untergrundorganisation zu einem stadtbekannten Stammtisch No Ma'am werden lassen. Gleich der erste Ball begann mit einem Besuch von Prinz Uli I. mit Gefolge in Kehrers Keller, wo No Ma'am sich mit einem Vesper für den Ball stärkte. Der nachfolgende Radschellenschlägerball war gerade aufgrund der tollen Stimmung die No Ma'am und der WCA dort verbreiteten ein Riesenerfolg. Markus Munz entwarf sogar Aufkleber zu dieser Kampagne und auch am Umzug nahm ein Großteil von No Ma'am beim Stammtisch Lombaglomb teil. Die spätere Einladung zum Danke-Fest im Kaplaneigarten in Donzdorf zeigte,daß stundenlange Gesänge in den Bars der Hallen in Donzdorf, die insbesondere von Thomas (Gebt mir ein U, Jetzt trink mr no a Flascherl Wein...) und Munz den beiden Exil-Donzdorfern immer wieder angestimmt wurden, ihre Wirkung gezeigt hatten.

Daneben kann man noch erwähnen, daß Etzel am Fasnetsdienstag Wudes Mutter durch seinen unbändigen Appetit auf Chicken zur Verzweiflung und Wiedemanns Kühlschrank zur völligen Leere trieb.

Der 28. März 1998 war der Tag der legendären “Wetten, daß...” Party im Headquarter, was insbesondere bei den Singles von No Ma'am sehr mißmutig aufgenommen wurde. Jedoch hatte das davor abgehaltene Fondue-Essen wenigstens gemundet. An diesem Abend zahlte Kehrer auch seine zwei Kästen Bier für seinen Freund,...äh seine Freundin (Entschuldigen Sie, Sir), was sich jedoch als kapitaler Fehler herausstellen sollte

Am 2. Mai gab es eine erste “traditionelle” Veranstaltung, nämlich die zweite Bierprobe wobei die Zahl der Biere weiter anstieg und da ich diesesmal (was auch auf Bildern festgehalten wurde) “dick derbei war” und da dies wohl allen so ging gibt es relativ wenig Handfestes zu berichten.

Auch fußballerisch war man wieder aktiv, wobei die Anzahl der Spiele enttäuschend war. Im Frühjahr traf man sich jedoch mit dem Stammtisch Rutschfest zu einem kleinen Spiel (3:4), wobei das anschließende Schnitzelessen im Waldheim für die meisten die größere Bedeutung hatte. Beim Donzdorfer Turnier war ich leider nicht anwesend und trotzdem (oder gerade deswegen) wurde ein beachtlicher dritter Platz erreicht. Im Spiel um Platz drei schlug man diesesmal Rutschfest mit 4:1.

Daneben machten sich noch zwei Stammtischmitglieder auf nach Sweden (“Stoppe poppe”) um den VfB im Europapokalfinale gegen Chelsea, Chelsea zu unterstützen. Neibe und Etzel saßen im Stadion dann prompt unter den Spielerfrauen, im Flugzeug hinter Stadionsprecher Sloggi und waren dank modernster Technik (Handy) sogar in der Halbzeit des Spiels mit dem Headquarter, wo der Rest das Spiel anschaute verbunden. Doch auch sie konnten die VfB Niederlage nicht verhindern. Während wir jedoch am letzten Spieltag noch den Einzug in den Uefa Cup bejubeln konnten traf es Wudes FC wirklich knüppelhart – sie stiegen ab. Und das obwohl wir unserem Präsidenten beim Gastspiel der Kölner in Stuttgart mit Plakaten huldigten (“I hab doch gsagt des hoist Wende”) und die Kölner mit einem 1:1 so gut wie gesichert waren.

Der Sommer war von vielen Festivitäten geprägt: So wurde bei den Zillertalern im TG Festzelt der Tisch der No Ma'ams und der WCAler wieder einmal zum stimmungsvollsten, am Lagerfeuer wurde auf Mäddes Festwies ausgiebig gesungen und getrunken und daneben gab es ja noch das offizielle WCA Fest “Da Strike” welches jedoch vom Ausscheiden der Deutschen im Viertelfinale gegen Kroatien überschattet war. Außerdem fanden im Headquarter noch etliche farbenfrohe WM Parties statt, die bei geöffneten Fenstern, auch die Nachbarschaft an den Gesängen (Trabszonspor, Besiktas, Galatasaray...) teilhaben liessen.

Ein absolutes Highlight war jedoch das Hüttenwochende auf Wolfis Hütte. Hier entstand unter anderem die Kalte-Feld Hymne, doch es gab auch noch andere Begebenheiten, die der Erwähnung loben. So schafften es drei Wahnsinnige (unser 1. Vorsitzender natürlich mittendrin) den inoffiziellen Weltrekord im monotonen Dauersingen (Hejo, spann den Wagen an) zu brechen. Auch die ordnungsgemäße Benutzung des Plumpsklos sorgte für einiges an Aufsehen. Am Samstag morgen wurden dann alle mit einem tollen Frühstück (Bier und Schinkenwurst, dankt eurem Kassier, Kinder) überrascht doch trotzdem machte man sich am Nachmittag auf zum Franz-Keller-Haus wo man Baseball und Fußball spielte und von einer kleinen über uns befindlichen schwarzen Wolke überrascht wurde. Zur allgemeinen Erheiterung trugen am Sonntag dann noch Sepper und Edith bei, die zum einen die Tour de France nach Degenfeld verlegten und zum anderen sich darüber wunderten,daß Fabi “bei so ma Wedder” Fahrstunde hatte und deshalb erst am Samstag kommen konnte.

Am Donzdorfer Stadfest gab es das nächste Highlight. Die Teilnahme am Stadtlauf, die bis zuletzt vom Mißmut Kehrers torpediert wurde, entpuppte sich zu einem glanzvollen Auftritt. In unserem Lauf gingen wir als Sieger über die Ziellinie und wurden insgesamt 4., wobei wir unter anderem die Handballer und , ganz wichtig, den WCA hinter uns ließen. Die Krönung folgte dann, als ein riesengroßes Bild vom Wechsel Munz-Kehrer in der NWZ erschien.

Eine Woche später feierte man noch Schabis 18. Geburtstag (unser kleiner Geburtstagsmann).

Während dann unsere Vorstandschadt in London weilte, waren Munz,Thomas und Kehrer mit schwäbischer Heimatpflege beim Konzert des Liederkranzes unter Mitwirkung der Volkstanzgruppe Faurndau beschäftigt.

Am 09. Oktober war es dann soweit: Unser Thomas feierte seinen vierzigsten, ... äh dreißigsten Geburtstag in Göppingen. Nach seinen monatelangen Androhungen er werde seinen Geburtstag “en dr Karibig” verbringen und unseren Forderungen nach Stadthalle und Dieter Thomas Kuhn, wurden wir (und natürlich der WCA) zum Oktoberfest in die Grotte nach Göppingen eingeladen. Es wurde ein großes Programm geboten (Glocken von Rom, Alleinunterhalter, Volkstanz, Stripperin), an dem wir uns natürlich auch beteiligten. Ein Gedicht mit einigen Sangeseinlagen und vor allem unser Hausfrauentanz auf “You’re my heart you’re my soul” kamen bei den Gästen super an. Mal wieder war es Wude, der bei dem Tanz durch seine auf Video festgehaltenen Fehler die Lacher auf seiner Seite hatte.

Der Abend war natürlich feucht fröhlich und am Ende waren es wieder mal No Ma'am und der WCA und Familie Suuuber drauf, die ausgelassen tanzten. Früh morgens wurden wir vom Taxi-Service Spitzmüller abgeholt und waren mit diesem Service hochzufrieden (bis auf einen halt...). Noch am selben Tag fand das Freundschaftskegeln statt, zu dem alle wieder erstaunlich fit erschienen. Aber anscheinend hatten wir den Geburtstag besser verkraftet und gewannen den Pokal! Ausgerechnet Kehrer, der mit Abstand schlechteste Kegler sorgte für den Sieg. Es wurde wiederum viel gesungen (mit Unterstützung von Prinz mit Gefolge) und getrunken und die Rechnung von über 900 DM vom ersten Mal wurde mit weit über

1000 DM unglaublicherweise übertroffen. Familie Munz und Thomas räumten dann in der Nacht noch Etzels Kühlschrank aus und ein langes aber geniales Wochenende neigte sich dem Ende zu. Im Jahr 1998 folgen nun noch zwei weitere Höhepunkte: die No Ma'am Jahresfeier im Barfüsser in Ulm (wo wir auch mehrmals im Jahr zu Besuch waren und bei unserem Vorstand nächtigten) und die Silvesterparty im Headquarter.

Nachdem man 1998 durch ein gemeinsames T-Shirt die Stammtischfreundschaft auch nach außen hin besiegelte, sind, wie schon erwähnt für 1999 einige Dinge geplant, die einiges versprechen. Neben den traditionellen Veranstaltungen (z.B. Bierprobe) wird man im nächsten Jahr durch einen monatlichen Treff endgültig der Bezeichnung Stammtisch gerecht. Auch die Fasnet wirft ihre Schatten schon voraus, wobei wir offiziell am Wagen des StT Lombaglomb beteiligt sind. Daneben wurde ein gemeinsames Fasnetslied und von Fabi auch die No Ma'am Hymne gedichtet und auch ein Liederbuch ist geplant. Außerdem ist noch ein Mallorca-Urlaub geplant... 1999: No Ma'am lebt! (Ja gut wenn es so weiter geht wie mit Schabi und Munz dann zerfallen wir halt, aber Etzel wir zwei haben uns ja noch!)