Die Vorgeschichte No Ma'am & der VfB Wie alles begann 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005
1998
- No Ma'am ist tot, es lebe No Ma'am!
Auch
1998 sollte ein tolles Jahr für No Ma'am werden, auch wenn es zwischenzeitlich
Abtrünnige (insbesondere unser 1. Vorsitzender, aber auch die Kehrers; Asche
auf mein Haupt Anm. des Verfassers) gab und man Überlegungen anstrengte die
Satzung zu reformieren und den Namen zu ändern. Doch am Ende dieses wiederum
ereignisreichen Jahres ist No Ma'am wiedererstarkt und die Planungen für das nächste
Jahr laufen schon auf Hochtouren. Doch nun zunächst einmal der Rückblick auf
1998.
Das
Jahr begann, vorsichtig ausgedrückt, sensationell. Die Donzdorfer Fasnet zog
(fast) alle in ihren Bann und sollte die einstige Untergrundorganisation zu
einem stadtbekannten Stammtisch No Ma'am werden lassen. Gleich der erste Ball
begann mit einem Besuch von Prinz Uli I. mit Gefolge in Kehrers Keller, wo No
Ma'am sich mit einem Vesper für den Ball stärkte. Der nachfolgende
Radschellenschlägerball war gerade aufgrund der tollen Stimmung die No Ma'am
und der WCA dort verbreiteten ein Riesenerfolg. Markus Munz entwarf sogar
Aufkleber zu dieser Kampagne und auch am Umzug nahm ein Großteil von No Ma'am
beim Stammtisch Lombaglomb teil. Die spätere Einladung zum Danke-Fest im
Kaplaneigarten in Donzdorf zeigte,daß stundenlange Gesänge in den Bars der
Hallen in Donzdorf, die insbesondere von Thomas (Gebt mir ein U, Jetzt trink mr
no a Flascherl Wein...) und Munz den beiden Exil-Donzdorfern immer wieder
angestimmt wurden, ihre Wirkung gezeigt hatten.
Daneben
kann man noch erwähnen, daß Etzel am Fasnetsdienstag Wudes Mutter durch seinen
unbändigen Appetit auf Chicken zur Verzweiflung und Wiedemanns Kühlschrank zur
völligen Leere trieb.
Der
28. März 1998 war der Tag der legendären “Wetten, daß...” Party im
Headquarter, was insbesondere bei den Singles von No Ma'am sehr mißmutig
aufgenommen wurde. Jedoch hatte das davor abgehaltene Fondue-Essen wenigstens
gemundet. An diesem Abend zahlte Kehrer auch seine zwei Kästen Bier für seinen
Freund,...äh seine Freundin (Entschuldigen Sie, Sir), was sich jedoch als
kapitaler Fehler herausstellen sollte
Am
2. Mai gab es eine erste “traditionelle” Veranstaltung, nämlich die zweite
Bierprobe wobei die Zahl der Biere weiter anstieg und da ich diesesmal (was auch
auf Bildern festgehalten wurde) “dick derbei war” und da dies wohl allen so
ging gibt es relativ wenig Handfestes zu berichten.
Auch
fußballerisch war man wieder aktiv, wobei die Anzahl der Spiele enttäuschend
war. Im Frühjahr traf man sich jedoch mit dem Stammtisch Rutschfest zu einem
kleinen Spiel (3:4), wobei das anschließende Schnitzelessen im Waldheim für
die meisten die größere Bedeutung hatte. Beim Donzdorfer Turnier war ich
leider nicht anwesend und trotzdem (oder gerade deswegen) wurde ein beachtlicher
dritter Platz erreicht. Im Spiel um Platz drei schlug man diesesmal Rutschfest
mit 4:1.
Daneben
machten sich noch zwei Stammtischmitglieder auf nach Sweden (“Stoppe poppe”)
um den VfB im Europapokalfinale gegen Chelsea, Chelsea zu unterstützen. Neibe
und Etzel saßen im Stadion dann prompt unter den Spielerfrauen, im Flugzeug
hinter Stadionsprecher Sloggi und waren dank modernster Technik (Handy) sogar in
der Halbzeit des Spiels mit dem Headquarter, wo der Rest das Spiel anschaute
verbunden. Doch auch sie konnten die VfB Niederlage nicht verhindern. Während
wir jedoch am letzten Spieltag noch den Einzug in den Uefa Cup bejubeln konnten
traf es Wudes FC wirklich knüppelhart – sie stiegen ab. Und das obwohl wir
unserem Präsidenten beim Gastspiel der Kölner in Stuttgart mit Plakaten
huldigten (“I hab doch gsagt des hoist Wende”) und die Kölner mit einem 1:1
so gut wie gesichert waren.
Der
Sommer war von vielen Festivitäten geprägt: So wurde bei den Zillertalern im
TG Festzelt der Tisch der No Ma'ams und der WCAler wieder einmal zum
stimmungsvollsten, am Lagerfeuer wurde auf Mäddes Festwies ausgiebig gesungen
und getrunken und daneben gab es ja noch das offizielle WCA Fest “Da Strike”
welches jedoch vom Ausscheiden der Deutschen im Viertelfinale gegen Kroatien überschattet
war. Außerdem fanden im Headquarter noch etliche farbenfrohe WM Parties statt,
die bei geöffneten Fenstern, auch die Nachbarschaft an den Gesängen (Trabszonspor,
Besiktas, Galatasaray...) teilhaben liessen.
Ein
absolutes Highlight war jedoch das Hüttenwochende auf Wolfis Hütte. Hier
entstand unter anderem die Kalte-Feld Hymne, doch es gab auch noch andere
Begebenheiten, die der Erwähnung loben. So schafften es drei Wahnsinnige (unser
1. Vorsitzender natürlich mittendrin) den inoffiziellen Weltrekord im monotonen
Dauersingen (Hejo, spann den Wagen an) zu brechen. Auch die ordnungsgemäße
Benutzung des Plumpsklos sorgte für einiges an Aufsehen. Am Samstag morgen
wurden dann alle mit einem tollen Frühstück (Bier und Schinkenwurst, dankt
eurem Kassier, Kinder) überrascht doch trotzdem machte man sich am Nachmittag
auf zum Franz-Keller-Haus wo man Baseball und Fußball spielte und von einer
kleinen über uns befindlichen schwarzen Wolke überrascht wurde. Zur
allgemeinen Erheiterung trugen am Sonntag dann noch Sepper und Edith bei, die
zum einen die Tour de France nach Degenfeld verlegten und zum anderen sich darüber
wunderten,daß Fabi “bei so ma Wedder” Fahrstunde hatte und deshalb erst am
Samstag kommen konnte.
Am
Donzdorfer Stadfest gab es das nächste Highlight. Die Teilnahme am Stadtlauf,
die bis zuletzt vom Mißmut Kehrers torpediert wurde, entpuppte sich zu einem
glanzvollen Auftritt. In unserem Lauf gingen wir als Sieger über die Ziellinie
und wurden insgesamt 4., wobei wir unter anderem die Handballer und , ganz
wichtig, den WCA hinter uns ließen. Die Krönung folgte dann, als ein riesengroßes
Bild vom Wechsel Munz-Kehrer in der NWZ erschien.
Eine
Woche später feierte man noch Schabis 18. Geburtstag (unser kleiner
Geburtstagsmann).
Während
dann unsere Vorstandschadt in London weilte, waren Munz,Thomas und Kehrer mit
schwäbischer Heimatpflege beim Konzert des Liederkranzes unter Mitwirkung der
Volkstanzgruppe Faurndau beschäftigt.
Am
09. Oktober war es dann soweit: Unser Thomas feierte seinen vierzigsten, ... äh
dreißigsten Geburtstag in Göppingen. Nach seinen monatelangen Androhungen er
werde seinen Geburtstag “en dr Karibig” verbringen und unseren Forderungen
nach Stadthalle und Dieter Thomas Kuhn, wurden wir (und natürlich der WCA) zum
Oktoberfest in die Grotte nach Göppingen eingeladen. Es wurde ein großes
Programm geboten (Glocken von Rom, Alleinunterhalter, Volkstanz, Stripperin), an
dem wir uns natürlich auch beteiligten. Ein Gedicht mit einigen Sangeseinlagen
und vor allem unser Hausfrauentanz auf “You’re my heart you’re my soul”
kamen bei den Gästen super an. Mal wieder war es Wude, der bei dem Tanz durch
seine auf Video festgehaltenen Fehler die Lacher auf seiner Seite hatte.
Der
Abend war natürlich feucht fröhlich und am Ende waren es wieder mal No Ma'am
und der WCA und Familie Suuuber drauf, die ausgelassen tanzten. Früh morgens
wurden wir vom Taxi-Service Spitzmüller abgeholt und waren mit diesem Service
hochzufrieden (bis auf einen halt...). Noch am selben Tag fand das
Freundschaftskegeln statt, zu dem alle wieder erstaunlich fit erschienen. Aber
anscheinend hatten wir den Geburtstag besser verkraftet und gewannen den Pokal!
Ausgerechnet Kehrer, der mit Abstand schlechteste Kegler sorgte für den Sieg.
Es wurde wiederum viel gesungen (mit Unterstützung von Prinz mit Gefolge) und
getrunken und die Rechnung von über 900 DM vom ersten Mal wurde mit weit über
1000
DM unglaublicherweise übertroffen. Familie Munz und Thomas räumten dann in der
Nacht noch Etzels Kühlschrank aus und ein langes aber geniales Wochenende
neigte sich dem Ende zu. Im Jahr 1998 folgen nun noch zwei weitere Höhepunkte:
die No Ma'am Jahresfeier im Barfüsser in Ulm (wo wir auch mehrmals im Jahr zu
Besuch waren und bei unserem Vorstand nächtigten) und die Silvesterparty im
Headquarter.
Nachdem
man 1998 durch ein gemeinsames T-Shirt die Stammtischfreundschaft auch nach außen
hin besiegelte, sind, wie schon erwähnt für 1999 einige Dinge geplant, die
einiges versprechen. Neben den traditionellen Veranstaltungen (z.B. Bierprobe)
wird man im nächsten Jahr durch einen monatlichen Treff endgültig der
Bezeichnung Stammtisch gerecht. Auch die Fasnet wirft ihre Schatten schon
voraus, wobei wir offiziell am Wagen des StT Lombaglomb beteiligt sind. Daneben
wurde ein gemeinsames Fasnetslied und von Fabi auch die No Ma'am Hymne gedichtet
und auch ein Liederbuch ist geplant. Außerdem ist noch ein Mallorca-Urlaub
geplant... 1999: No Ma'am lebt! (Ja gut wenn es so weiter geht wie mit Schabi
und Munz dann zerfallen wir halt, aber Etzel wir zwei haben uns ja noch!)